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Die Besucher betrachten Kunstwerke in einem hellen Museumsraum, darunter eine große, farbenfrohe, mehrschichtige Skulptur auf einem Sockel und einen Stapel Bücher im Hintergrund.

Durch Kunst besser sehen

Schulung für Fachkräfte im Gesundheitswesen

Als Arzt muss man manchmal innerhalb kurzer Zeit Diagnosen stellen. Wie vermeidet man dabei (zu) voreilige Annahmen und Schlussfolgerungen? Das Betrachten von Kunst kann dabei helfen. Durch sorgfältige Methoden der Kunstbetrachtung und Beobachtungsübungen trainiert man einen offenen Blick, wodurch man über die eigenen Annahmen hinausblickt. In kleinen Gruppen lernst du, ohne zu urteilen zu beobachten, präzise Fragen zu stellen, aufmerksam zuzuhören und dich klar auszudrücken. Du entdeckst, wie du selbst siehst und wie andere sehen. Das führt zu überraschenden Erkenntnissen – über Kunst und über dich selbst. 

Bei diesem besonderen Museumsbesuch nutzen wir unter anderem die bewährte Methode „Visual Thinking Strategies“ (VTS), eine von der Kognitionspsychologin Abigail Housen entwickelte forschende Gruppendiskussion. 

Kunstkenntnisse sind nicht erforderlich. Es geht ums Betrachten, Zuhören und gemeinsame Lernen. So schärfst du deine Wahrnehmungsfähigkeit und lernst, bewusster zu schauen – etwas, das dir bei deiner Arbeit im Pflegebereich jeden Tag zugutekommt. 

Das Training beginnt um 9:30 Uhr und der Eingang befindet sich auf der Rückseite, über den Potgietersingel in Zwolle.

Zielgruppe: Fachkräfte im Gesundheitswesen (Ärzte, Fachärzte, Arzthelfer, Praxisassistenten, Pflegekräfte, Rettungssanitäter, Psychologen u. a.). 

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