Hardenberg-Rathaus

Das Museum de Fundatie ist mit einem Werk von Marri Oosterholt zu Gast im Hardenberg-Rathaus. Marri Oosterholt (1918-2012) entschied sich bewusst für die erkennbare Realität. Sie arbeitete ihr ganzes Leben lang figurativ und schuf hauptsächlich Stillleben, aber auch Porträts und gelegentlich Landschaften.

 

Die Schönheit des Alltäglichen

Marri Oosterholt findet ihre Motive ganz in ihrer Nähe: Alltagsgegenstände, die sie seit Jahren umgeben. Sie kombiniert verwitterte, ausrangierte Gegenstände wie altes Holz, Steinbrocken mit Objekten von großer Schönheit wie einer Skulptur oder einem Stück Textil. Auf diese Weise zeigt sie, dass auch einfache, gebrauchte Dinge Schönheit und Ausdruckskraft besitzen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg malte Oosterholt weiterhin figurativ, während die abstrakte Kunst immer wichtiger wurde. Infolgedessen geriet ihr Werk etwas aus dem Fokus. Diese Ausstellung rückt ihre Stillleben wieder in den Fokus und zeigt, wie kraftvoll und individuell ihr Blick auf die Realität ist.

Ein Gemälde von Marri Oosterholt, das einen blauen Malerkittel zeigt, vor dem ein Tisch steht, auf dem eine graue Farbdose mit Pinseln und einige andere Alltagsgegenstände stehen.
Marri Oosterholt, Grauer Farbbus und hängender blauer Malerkittel, 1996
Zwei Gemälde von Marri Oosterholt hängen an einer weißen Wand neben einem Text über die Gemälde.

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