Treffen Sie die Künstlerin: Natalia Domínguez Rangel

Natalia Domínguez Rangel verwandelt die Cloud im Museum de Fundatie Zwolle in eine große Blase, inspiriert vom Ozean. Der Ozean ist eine andere Welt, mit eigenen Gesetzen. Die Zeit vergeht dort anders. Wenn man frei taucht, verändert sich der Körper und passt sich an die Tiefe an. Das fasziniert Domínguez Rangel.

 

Natalia Domínguez Rangel ist eine kolumbianisch-niederländische bildende Klangkünstlerin und Musikkomponistin, die derzeit in Wien (AT) und Amsterdam (NL) lebt und arbeitet. Sie schafft Skulpturen, Installationen und Performances, stets an der Schnittstelle von Klang und Bildhauerei.

Domínguez Rangel schafft einzigartige sinnliche Erfahrungen. Ihre Arbeit reagiert direkt auf die Umgebung und nimmt alltägliche Hörerfahrungen sowie die akustischen Wirkungen unserer Umwelt als Ausgangspunkt. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen das Interesse an körperlicher Autonomie, Empowerment, Inklusivität und Solidarität sowie die Materialität von Skulptur und Klang. Domínguez Rangel hat ihre Arbeiten weltweit ausgestellt. Sie ist Teil des Frauenkollektivs laschulas, eines Zusammenschlusses von Musikerinnen, Klang- und bildenden Künstlerinnen sowie Kuratorinnen. Sie unterrichtet Sound Studies am Fachbereich Design Art Technology der ArtEZ in Arnhem (NL).

Domínguez Rangel ist außerdem Gewinnerin der fünften Ausgabe des Mario-Merz-Preises, verliehen von der Fondazione Merz (IT), sowie des Musikkompositionspreises Tera de Marez Oyens (NL). Sie hat an der Columbia University in New York City (US), an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, an der Universität für angewandte Kunst Wien und an der Akademie der bildenden Künste Wien gelehrt und Vorträge gehalten.

DEEP DIVE ist Teil des Programms Fundatie Forward, einer Reihe erster musealer Einzelausstellungen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die ganz oder teilweise in den Niederlanden leben und arbeiten. Mit dieser Reihe bringt Museum de Fundatie Kunst in Bewegung und bietet Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform zum Experimentieren.


Fotografie: Simon Veres und Eva Ketely.

 

 

De kunstenares staat in een atelier ruimte waar haar kunst zichtbaar is. Ze heeft een hand in haar zij en lacht nonchalant.

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