Museum de Fundatie präsentiert die erste museale Einzelausstellung von Buhlebezwe Siwani in den Niederlanden. Sie untersucht, wie der schwarze weibliche Körper in einer von Männern dominierten Gesellschaft gerahmt wird. Im Mittelpunkt steht außerdem die schwarze weibliche Erfahrung im Kontext Südafrikas. Siwani arbeitet mit Performance, Fotografie, Skulptur und Installationen. Ihre Projekte beschäftigen sich häufig mit der Verbindung zwischen rituellen Praktiken der Vorfahren und dem modernen Leben.
Zwischen Leben und Tod
Buhlebezwe Siwani ist Sangoma, eine spirituelle Heilerin, die im Raum zwischen Leben und Tod wirkt. Deshalb konzentriert sie sich in ihrer Arbeit auch auf Rituale und auf die Beziehung zwischen Christentum und afrikanischer Spiritualität. Dabei spricht sie soziale und politische Fragen an. Siwani schöpft stets aus ihrer eigenen Lebensgeschichte und ihren Erfahrungen.
Diese Ausstellung ist Teil der Programmlinie Fundatie Forward, einer Reihe erster musealer Einzelausstellungen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die ganz oder teilweise in den Niederlanden leben und arbeiten. Mit dieser Reihe möchte Museum de Fundatie etwas in Bewegung setzen und diesen Kunstschaffenden eine Bühne bieten.